JugendMedienEvent 2012

Das JugendMedienEvent 2012
20. bis 23. September in Frankfurt und Mainz

Sechs Fragen, zwei Köpfe – Teil 2

Marcus Hammes ist Vorsitzender der Jungen Presse.

Marcus Hammes studiert in Kassel Geschichte und Politik. Noch zwei Jahre liegen vor ihm bis er sein Studium abgeschlossen hat. Immer im Hinterkopf hat er die Junge Presse, dessen Vorsitzender er ist.

Wie bist Du auf die Junge Presse gestoßen und was war dein Beweggrund, dich dort zu engagieren?

Ein Freund von mir hatte damals eine Art Kulturblog, in dem er und Freunde Filme und Bücher rezensiert haben. Da ich im Deutsch LK war, hat er dann irgendwann auch mich gefragt, ob ich nicht auch mal mitmachen möchte. Das Schreiben hat mir Spaß gemacht. Eben dieser Schulfreund war zufällig auch noch bei der Jungen Presse, da bin ich dann auch mal mitgegangen und habe dort als Fotograf angefangen. 2006 habe ich dann das erste Mal das JugendMedienEvent und den Kirchentag in einer Onlineredaktion mitbegleitet. Drei Jahre später wurde ich dann Vorsitzender.

Was genau sind Deine Aufgaben bei der Jungen Presse?

Ich bin vor allem für das Tagesgeschäft zuständig. Ich betreue die Seminare, die außerhalb des JugendMedienEvents noch veranstaltet werden. Das sind jährlich etwa 50 Stück. Außerdem bin ich der Ansprechpartner für unsere beiden Freiwilligen in der Geschäftstelle. Im Grunde bin ich hier Mädchen für alles. Ich halte die Fäden zusammen. Am meisten allerdings beschäftige ich mich mit den Finanzen.

Woher nimmst Du die Motivation und die Ausdauer, eine Veranstaltung wie das JugendMedienEvent zu organisieren und die vier Tage durchzustehen?

In den neun bis zehn Monaten Vorbereitungszeit frage ich mich schon manchmal, wofür ich das ganze gerade mache. Es ist vor dem Event schon sehr viel Stress. Die fünf Wochen vorher versuche ich mir dann auch immer komplett frei zu halten, damit ich jeden Tag nach Essen fahren und die anfallenden Aufgaben erledigen kann. Das ist heftig, wenn man bedenkt, dass es „nur“ ein Hobby ist. Aber wenn beim Abschlussplenum dann die Teamer und die Teilnehmer klatschen, dann reicht mir das als Motivation, nächstes Jahr das ganze nochmal zu machen.

Welchen Stellenwert nehmen dabei die Teamer und Teilnehmer für dich ein?

Einen immens großen! Die Teamer hier sind einfach unerlesslich. Rund 50 Teamer arbeiten hier ehrenamtlich für das Event. Sie sind immer da, sie bereiten das JugendMedienEvent wochenlang vor und auch während des Events sind sie immer da. Sie kommen vor den Teilnehmern und gehen nach den Teilnehmern.

Und klar, ohne Teilnehmer müssten wir das JugendMedienEvent natürlich gar nicht erst veranstalten.

Was wünscht Du Dir für die Zukunft der Jungen Presse und das JugendMedienEvents?

Ein schönes Projekt wäre es vielleicht nochmal, das JugendMedienEvent in einer andern Stadt zu veranstalten. Bisher waren wir immer in Köln, Bonn oder wie jetzt in Mainz. Es wäre wohl mal an der Zeit in den Süden zu gehen oder etwas im Norden zu organisieren. Das wäre eine neue Herausforderung und sicherlich auch sehr interessant für die Teilnehmer.

Wo siehst Du Dich dabei?

Das alles zu organisieren ist neben dem Studium schon hart. Wenn man dann Vollzeit arbeitet, wird es nicht weniger. Und naja, ich werde auch nicht jünger und früher oder später wird jemand neues meinen Platz einnehmen. Ich weiß aber natürlich nicht, wie das laufen wird. Wenn es junge Leute gibt, die Spaß daran hätten oder sagen, sie könnten sich das auch vorstellen, dann sind wir selbstverständlich immer offen.

Hier geht es zu Teil 1 von Sechs Fragen, zwei Köpfe: Lena Scholz, stellvertretende Vorsitzende der Jungen Presse.

Hauptveranstalter und Partner Junge Presse e.V. ZDF BPB Axel Springer Akademie