JugendMedienEvent 2012

Das JugendMedienEvent 2012
20. bis 23. September in Frankfurt und Mainz

Sechs Fragen, zwei Köpfe – Teil 1

Lena Scholz ist die stellvertretende Vorsitzende der Jungen Presse.

Lena Scholz ist 26 Jahre alt und arbeit seit eineinhalb Jahren in der Unternehmenskommunikation. Vorher hat sie in Münster Kommunikationswissenschaft und Politikwissenschaft studiert. Zusammen mit Marcus Hammes und den Teamern der Jungen Presse organisiert sie das JugendMedienEvent 2012.

Wie bist Du auf die Junge Presse gestoßen und was war Dein Beweggrund, dich dort zu engagieren?

Bei der Jungen Presse bin ich seit 2005. Damals schon habe ich mich für Journalismus und Medien interessiert. Und da habe ich mich im Internet umgeschaut, was es denn da so gibt. Dabei bin ich auf die Junge Presse gestoßen. Als ich dann mal zu einer Teamsitzung gegangen bin, fand ich es so toll, dass ich gleich im selben Jahr als Teamerin mit auf das JugendMedienEvent gefahren bin. Seitdem war ich jedes Jahr dabei.

Was genau sind Deine Aufgaben beim Veranstalten des JugendMedienEvents?

Ich bin Veranstaltungsleiterin und muss daher immer alles im Überblick haben. Seit Anfang des Jahres organisieren wird das Event nun schon. Dabei bin ich vor allem für den inhaltlichen Teil verantwortlich. Also Panels organisieren und planen, mit Referenten telefonieren, sich Workshops überlegen etc. Außerdem organisiere ich die Aufgaben der einzelnen Teamer und füge alles in einem großen Programm zusammen. Erstmal grob und dann immer detaillierter. Erst überlegen wir uns in welcher Stadt, dann ein Thema, dann machen wir Werbung, damit sich Teilnehmer anmelden, dann Turnhallen suchen, Workshopräume planen. Mit jedem Tag Planung wird es dann auch immer zeitintensiver. Bis zu den vier vollen Tagen hier in Mainz. Und ich muss dabei immer im Blick behalten.

Woher nimmst Du die Motivation und die Ausdauer, eine Veranstaltung wie das JugendMedienEvent zu organisieren und die vier Tage durchzuhalten?

Die größte Motivation ist immer, wenn ich am Ende beim Abschlussplenum sehe, dass die Teilnehmer sich freuen und Spaß hatten. Und das treibt mich dann auch an, dass das nächste Mal auch wieder zu machen. Aber auch persönlich bringt es mich weiter. Ich organisiere und plane gerne. Es macht mir Spaß, zu sehen, wie alles ineinander greift und sich verzahnt. In den vergangen fünf Jahren als Veranstaltungsleitung habe ich sehr viel dazugelernt. Ich kenne das Event inzwischen in sehr vielen Details. Ich habe gerne den Überblick über alles und freue mich, wenn am Ende dann alles funktioniert.

Welchen Stellenwert nehmen dabei die Teamer und Teilnehmer für Dich ein?

Einen sehr großen natürlich. Ohne die Teilnehmer könnte es das JugendMedienEvent nicht geben. Auch ohne die Teamer wäre das alles nicht möglich. Für die Teilnehmer machen wir das ganze ja erst überhaupt. Wir versuchen ihnen dabei immer ein so tolles Event wie möglich zu organisieren. Klar, es gibt immer mal unzufriedene Gesichter oder Beschwerden, aber es ist natürlich auch nicht immer einfach, es allen Recht zu machen. Wir hoffen, dass die meisten trotzdem Spaß haben.

Ohne die Arbeit der Teamer wäre das ganze aber nicht umsetzbar. Vorher gibt es schon ein Orga-Team aus etwa zehn Teamern, die bei der Vorbereitung eingebunden werden. Sie organisieren Workshops oder Panels, das Abendprogramm oder Redaktionsbesuche. Ohne ihre Unterstützung vor und während des Events könnten wir das nicht machen. Das motiviert auch immer sehr: Zu sehen, was in einem Team gemeinsam erreicht werden kann.

Was wünscht Du Dir für die Zukunft des JugendMedienEvents?

Dass es noch viele weitere JugendMedienEvents geben wird. Ich hoffe, dass es sich immer noch ein bisschen weiterentwickelt. Manchmal wird es dabei besser, manchmal auch einfach nur anders. Das Konzept soll sich noch weiter durchsetzen und es soll immer weitergehen. Dass es weiterhin interessierte Teilnehmer gibt, die daran Spaß haben und natürlich, dass sich auch weiterhin Leute finden, die das Event organisieren.

Wo siehst Du Dich dabei?

Ich möchte so nach und nach mein Wissen, das ich mir in den vergangenen Jahren angeeignet habe, an den Nachwuchs weitergeben. Ich bin ja auch schon 26. Da ich mittlerweile berufstätig bin, habe ich nicht mehr so viel Zeit für die Eventorganisation wie während des Studiums. Deswegen hoffe ich, dass sich auch in den nächsten Jahren engagierte Leute finden, die das fortsetzten möchten.

Hier geht es zu Teil 2 von Sechs Fragen, zwei Köpfe: Marcus Hammes, Vorsitzender der Jungen Presse.

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