JugendMedienEvent 2012

Das JugendMedienEvent 2012
20. bis 23. September in Frankfurt und Mainz

Ausdauer, Geduld und vor allem Neugier

Mein Einstieg: Print- und Onlinejournalismus

Nie war die Aussage „ich will irgendwas mit Medien machen“ zutreffender als heute. Auch wenn der Satz eher negativ konnotiert und ausgeluscht ist. Was soll „irgendwas mit Medien“ schon heißen? Aber seien wir doch mal ehrlich, genau das wollen wir hier auf dem JugendMedienEvent doch. Auch die Arbeitgeber wollen das, wie die Teilnehmer des Einstiegspanels „Mein Einstieg: Print- und Onlinejournalismus“ heute vormittag erfahren konnten.

Filmjournalist oder doch Radiomoderator? Print oder Online? Nicht entscheiden, heißt die neue Defize. Wer heute Journalist werden will, sollte sich nicht für den Kanal entscheiden, sondern für den Beruf. Michael Bartsch, Leiter der heute.de-Redaktion, die freiberufliche Journalistin und Social-Media Expertin Christina Quast und Dr. Marcus Nicolini als Vertreter der Konrad-Adenauer-Stiftung, sowie der Chefredakteur Lutz Eberhard der Onlineredaktion der Verlagsgruppe Rhein Main sind sich dahingehend einig. Es gibt viele Wege zum Ziel, aber das Ziel beinhaltet immer das Wort: Crossmedial.

Die JugendMedienEvent-Teilnehmerin Runa Samma: „Es wird halt langsam Zeit, sich das mal zu überlegen.“ Worauf achten Arbeitgeber bei Bewerbungen? Worauf sollte ich mich konzentrieren? Und die aufbauende Antwort – ganz einfach: auf alles.

Lutz Eberhard ist optimistisch: „Die Zeitung ist noch nicht tot.“ Aber er fordert auch von den Nachwuchsjournalisten Einsatz. Raus gehen, ausprobieren. Stift und Papier schnappen und loslegen.

Ausdauer ist das A und O. Ohne Neugier passiert aber auch nichts. Wer dann noch weiß, wie man eine Nachricht schreibt, bei den Worten „cutten“ und „O-Ton“ nicht erschreckt zusammenschreckt und vielleicht noch einen Twitteraccount bespeisen kann, dem steht der journalistischen Karriere nichts im Wege.

Hauptveranstalter und Partner Junge Presse e.V. ZDF BPB Axel Springer Akademie